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Hennis Kalender geht heute in Druck

Kalendersatz und Layout: Tanja Graumann „Wir haben jetzt einen eigenen Kalender, oder?“ Henni kann es noch immer nicht glauben. „Ja, den hänge ich gleich hier auf!“, sagt ihre Freundin Ulla, nimmt den alten Apothekenkalender vom letzten Jahr endlich ab und hängt Hennis Kalender an die Wand. „Uwe wäre stolz auf uns, oder?“, fragt Henni. „Das bin ich auch!“, strahlt Ulla. „Jeden Morgen kann ich den beim ersten Kaffee sehen!“

Henni und die Hitze

Hier findet ihr die MP3-Datei zum nachfolgenden Text, der euch auf seine Weise garantiert wunderbar abkühlt … https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/08/HenniunddieHitze.mp3 Henni wischt sich die Schweißperlen von der Stirn. Sie schaut auf das Thermometer neben dem Fenster. 32 Grad Celsius. Sie stöhnt, hält das kleine Handtuch unter den laufenden Wasserhahn in der Küche, wringt es solange aus, bis es nicht mehr tropft und legt es sich um den Nacken. „Ja, viel besser!“, seufzt sie und setzt sich auf das gelbgestreifte Handtuch, das sie auf die abgewetzte Couch gelegt hat.

Ein Wandkalender für Henni

Henni ist meine neue Hauptfigur. Sie ist eine sehr ungewöhnliche Figur, die für mich aus vielen, vielen Begegnungen hier in der Südstadt am Fritz-Kühn-Platz entstanden ist. Henni hätte auch hier leben können, auch wenn sie als Person frei erfunden ist. Henni hat eine ganz eigene Sicht auf die Welt und die Menschen. Sie berührt und geht unter die Haut. Wer sie kennt, vergisst sie nicht mehr. Sie wird einen eigenen Kalender erhalten, einen Jahreskalender für die Wand: „Mit Henni und dem Kopf in den Wolken durchs Jahr!“, der in Zusammenarbeit mit der genialen Zeichnerin Tanja Graumann im September erscheinen soll. Nähere Infos bald hier! Bis dahin genießt das erste Henni-T-Shirt, das es ab sofort bei DressDesign24 in Iserlohn gibt.        

Zoom ist eine blöde Zicke

Bild: Tanja Graumann Hier findet ihr die MP3-Datei zu dem neuen Text von Henni. https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/06/SummisteineblödeZicke.mp3 „Wieso lässt du uns denn nicht rein?“, fragt Henni an der Haustür und geht hinter Ulla ins Wohnzimmer. „Komm doch ruhig rein!“, sagt Ulla, lässt Henni stehen und geht schnell zurück ins Wohnzimmer. Dort steht ein nagelneuer PC neben dem aufgerollten Häkeldeckchen. An das darf nichts kommen, weil Ulla solange daran gehäkelt hat und der PC ist ein Geschenk von ihrem Sohn und den kann Ulla nicht bedienen.

Wir müssen reden, dann klappt es auch mit den Gummistiefeln und dem Leben und den Tagen

Bild: Tanja Graumann Der folgende Text ist als mp3-Datei hier zu finden. https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/06/EinwenigHennifürdenTag.mp3 „Wir müssen reden!“, ruft Henni laut. Da steht sie schon vor mir, in ihren weißgepunkteten, roten Gummistiefeln, der gelben langen Regenjacke und hat dabei die Hände energisch in die Seite gestützt. Ganz außer Atem ist sie, den weiten Weg hat sie extra für mich auf sich genommen.

Henni hat sich ausgesperrt

Eine neue Geschichte und eine Audio-Datei von Henni. Und, wer kennt das nicht, sich schon einmal ausgesperrt zu haben?! https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/05/Hennihatsichausgesperrt.mp3 „Wir werden morgen früh und zu Weihnachten noch hier vor der Tür sitzen!“, schimpft Henni mit sich. Sie sitzt vor ihrer Haustür auf der obersten Stufe in der Mittagssonne. Sie hat sich ausgesperrt. Nicht, dass hinter der Haustür und Zuhause jemand auf sie warten würde, der sie dann einfach reinlassen könnte und es nicht schön war in der Sonne zu sitzen, aber der Ärger über die eigene Vergesslichkeit ist einfach zu groß!

Henni und der peinlichste und schönste Kuss

Heute schon wieder eine Audio-Datei von Henni, weil wir ja heute alle nicht in den Mai hineintanzen können. https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/04/HenniundUwesersterKuss.mp3   „Wir haben den Uwe ja echt gerne geküsst, aber sein erster Kuss war voll peinlich“, sagte Henni kichernd. Sie saß mit Ulla am späten Abend vor dem Ersten Mai bei einem Eierlikörchen in der Küche, als sie das erzählte. Vermutlich hätte sie diesen Satz nicht laut ausgesprochen, wenn das dritte Glas des selbstgemachten Eierlikör von Ulla nicht ihre Zunge etwas gelöst hätte. „Echt?“, fragte Ulla neugierig. „Erzähl doch mal!“.

Henni und die Sonnenblumen und Rosen zum Umhängen

——- FÜR ALLE DIE SEIT MONTAG EINEN DR.-FRANKENTHAL-MUNDSCHUTZ TRAGEN MÜSSEN —— Hier auch die Audio-Datei: https://www.gruenraumschreiben.de/wp-content/uploads/2020/04/HenniunddieSonneblumen.mp3   Henni öffnete das Fenster im Wohnzimmer und schaute auf die andere Straßenseite, wo Ulla dasselbe tat. Sie öffnete nur ihr Küchenfenster. Beide legten ein Kissen auf die Fensterbank, stellten ihren Kaffee daneben und unterhielten sich über die Straße hinweg. Das tägliche Ritual der beiden Frauen seit nun mehr sechs Wochen, als Ulla von ihrem Arzt durch ihre schwere Asthmaerkrankung zur Risikogruppe erklärt und in die Wohnung verbannt wurde.