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Die Sache mit der Packstation

Sie hatte ihre Kaffeekapselmaschine bereits vor zwei Wochen verkauft, weil sie da noch dachte, sie würde die neue Siebträgermaschine noch am selben Tag mit einem italienischen Espresso von lilly einweihen können. Die Maschine widerfuhr aber ein ungeahntes Problem. Sie steckte in dem XL-Fach der Packstation 250 fest. Dieses ließ sich auch nach dem gefühlt tausendsten Mal nicht öffnen. Wiederholungen öffneten es nicht. Keiner der Anrufe bei DHL in den letzten zehn Tagen führte zu einer Veränderung der Situation.

Alles neu macht der Mai

Als sie sich im fast leergeräumten Obergeschoss umschaute, war sie nicht wirklich überrascht, wie gut ihr die ausgeräumte Leere tat. Sie atmete tief durch und genoss diesen Moment mit dem ersten Kaffee des Tages … In den letzten Tagen und Wochen, seit ihrer völlig ungeplanten Entscheidung umzuziehen, hatte sie neben ihrem Job nichts anderes getan als geplant, ausgemistet und ausgeräumt, weggeräumt und Kleinmöbel und Kisten weggefahren. Und sie war noch immer nicht ganz fertig. Das eigene Leben wieder in Kisten verpackt.

OrangeBlau

Am Ende dieses EINEN Tages der in meinem Traum nachklingen wird gibt es nur noch den See das OrangeBlau das Wort und mich im Immergleichen anders sein will ich hier noch viel öfter sitzen liegen schreiben stehen und wieder gehen ins Immergleiche anders der Welt hinter Zeilen in OrangeBlau Wärme Halt Hier eine MP3-Datei des Gedichtes zum Nachhören.

Henni und Valentin

Immer noch eine meiner Lieblingsgeschichten von Henni! „Haben Sie Valentin gesehen?“, fragte Henni in den kleinen Blumenladen hinein. Die Tür stand kurz vor Ladenschluss am Mittwoch noch ein kleines Stück auf. Die Blumen waren schon fast vollständig weg- und vermutlich ins Kühlhaus geräumt. „Wen meinen Sie?“, fragte eine Stimme von hinten. Eine junge Frau mit hellblonden Haaren und einer neonblauen Strähne wischte sich die Finger an ihrer grünen Schürze ab und kam nach vorne in den Laden. „Wir schließen gleich!“, sagte sie noch.

Geschichten und Geschichten und immer wieder Enten

Sie waren da in diesem Jahr, die vielen, kleinen Geschichten, die sich nicht aufdrängten, die so passierten, die nicht laut daher gepoltert kamen und, die sich eher auf den zweiten Blick zeigten, wenn die meisten schon wieder weggeschaut hatten. Sie erzählten leise von dem, was ihnen wichtig war und ich hörte zu. Ich habe nicht einmal einen Bruchteil von ihnen aufgeschrieben. Die Zeit kommt jetzt zwischen den Jahren, wenn ich versuche alles noch zu erledigen, was ich im Jahr nicht geschafft oder noch nicht sortiert habe. (Immer) noch nicht streiche ich aus meinem Wortschatz und ersetze es durch, weil etwas anderes wichtiger war.

Montags-Grumbel

Montagnachmittag. Henni saß mit ihrer besten Freundin Ulla am Küchentisch. Der frisch aufgebrühte Kaffee duftete und es gab leckeres Walnuss-Plunder-Gebäck, bei dem die Finger immer so schön klebrig wurden, weil die Gabel es nicht schaffte, ein Stück abzugabeln, wie Henni es nannte. Grumbel! Es tönte laut und deutlich durch die Wohnung.

Henni und ihre Enten

Henni hat wieder einmal mit ihrer besten Freundin Ulla ein paar Tage Urlaub an der Nordsee gemacht. Dafür hat sie sich extra ein neues Paar rote Gummistiefel mit weißen Punkten gekauft. Sie ist ganz begeistert von ihrem neuen Urlaubspaar! „Sie sind so leicht. Wir laufen wie auf Wolken!“, lacht sie und matscht durch das Watt und freut sich jedes Mal, wenn das Meer verschwindet und die Ebbe das Watt freigibt. Das ist aber noch längst nicht alles, denn sie hat nicht nur die neuen Gummistiefel wieder mit nach Hause genommen. „Wir haben eine neue Idee!“, ruft Henni aus dem weit geöffneten Küchenfenster in den Südengraben hinein.

Henni macht Urlaub mit Enten

Henni macht wieder Urlaub an der Nordsee. Dafür hat sie sich extra ein neues Paar rote Gummistiefel mit weißen Punkten gekauft. Sie ist ganz begeistert von ihrem neuen Paar! „Sie sind so leicht. Wir laufen wie auf Wolken!“, lacht sie und matscht durch das Watt und freut sich jedes Mal, wenn das Meer verschwindet und die Ebbe das Watt freigibt. Das ist aber noch längst nicht alles.