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Tanja Graumann – die einzig wahre Sauerländer Frohnatur, neben Henni

Henni geht am Samstag um 12:30 Uhr mit Ulla zu ihrer bereits zweiten Vernissasch. Sie kennen die genialen Illustrationen und Karikaturen der Werdohlerin Tanja Graumann. Natürlich auch deshalb, weil ihre Erfinderin seit vielen Jahren mit Tanja befreundet ist und die beiden schon viele Projekte zusammen gemacht haben. „Wir mögen ja die beiden Kühe total gerne. Ulla, das sind wir!“, hatte Henni am Donnerstag begeistert erzählt, als sie Tanja beim Aufhänger der Bilder im Schnöggel zuschauen durfte und natürlich ihrer besten Freundin Ulla als Erste davon erzählten wollte. Ulla fand sich als Kuh erst gar nicht so witzig, aber nur, weil sie die beiden Kühe vorher noch nicht gesehen hatte.

Henni hat jetzt ein eigenes Graffiti

Entwurf: Tanja Graumann „Wir haben ein eigenes Graffiti. Das allererste Mal in unserem Leben!“, jubelt Henni und kann sich einfach nicht sattsehen an ihrem riesigen Bücher-Regal. Da der coole Fisch, der die Bücher beleuchtet, der die Bücher zeigt und Narnia. Durch die Tür, zack und weg … Henni steht davor und schaut und schaut und steht und schaut und steht und schaut. „Wenn du ein richtig gutes Buch aufschlägst und du einfach nicht anders kannst, als weiterlesen und weiterlesen und weiterlesen, dann ist es ein gutes Buch für dich. Wenn es das nicht schafft, ist es noch nicht das Richtige!“  Das hatte ihre Mutter früher immer zu Henni gesagt und nie aufgehört daran zu glauben, dass auch Henni das erleben würde.

Henni und das Leben ist doch immer ein wenig schlauer

„Wir glauben, dass das Leben doch immer ein wenig schlauer ist als wir!“, rief Henni und legte ihren Haus- und Wohnungsschlüssel auf den Tisch, als sei er ein rohes Ei oder sonst wie zerbrechlich. Ulla grinste und hörte schon die noch nicht erzählte Geschichte dahinter. Sie kannte Henni und schenkte ihnen beiden erst einmal eine Tasse Kaffee ein. Henni hatte eine Woche krank zu Hause im Bett gelegen. Das war nicht nur bei den sommerlichen Temperaturen eine Tortur für sie, weil sie nicht gut krank sein konnte. Dieses Mal hatte sie wohl tagelang nur geschlafen und ein wenig die Tage durcheinander gebracht. Etwas blass sah sie schon aus, dachte Ulla und legte ihr ein extra großes Stück Kuchen auf den Teller.

Henni und der Geschmack von Italien

Ein Beitrag für Sara, die mich heute Morgen im Büro auf die Idee gebracht hat! Danke! „Komm rein Henni!“, rief Ulla von oben, „Valentina ist auch schon da!“ Henni lief das Wasser im Mund zusammen. Valentina … Dieser Name schmeckte nach Stracciatella und Sonne. Beides mochte Henni am liebsten im Schatten. Und Valentina mochte sie auch. Henni nahm zwei Stufen auf einmal. Valentina war jetzt öfter bei Ulla. Die beiden hatten sich im Stadtteil-Laden der Kinderlobby kennengelernt, wo sie beide einmal in der Woche mithalfen. Im Moment halfen sie Familien, die sich eine erste Schulausrüstung nicht leisten konnten.

Der beige Bollerwagen Berti

Berti lebte mit seiner Familie in dem riesigen, mehrstöckigen Gebäude in Hagen, in dem es alles gab, was Menschen so brauchten, wenn sie vor die Tür gingen. Da hatten sie einen englischen Begriff für: O U T D O O R. Warum die Menschen das aber alles brauchten, um vor die Tür zu gehen, das verstand Berti echt nicht und Englisch war jetzt auch nicht so sein Ding. Bertis Ding war an der Rolltreppe stehen und die Menschen, die dort hochkamen zu beobachten. Farben interessierten ihn sehr, vor allen Dingen knallige und auffällige Farben, denn er war eher zurückhaltend beige.

Eine ganze Kühlbox voller Eis-Lächeln

„Ulla, wir haben eine wichtige Mission fürs Schnöggel!“, rief Henni und kam mit einer riesigen Kühlbox in ihre Wohnung. „Können wir vorher noch einen Kaffee trinken?“, fragte Ulla vorsichtig, weil sie Hennis spontane Aktionen kannte und aus Erfahrung wusste, dass da meist nicht viel Zeit zur Vorbereitung blieb. Meist blieb ihr nur mitmachen und hoffen, dass es keine ihrer Schnapsideen war, die gut gemeint, aber nicht immer ebenso gut in der Umsetzung waren.

Henni, Eis am Stiel und Zebrastreifen auf der Straße

„Ulla, wieso heißt der Zebrastreifen eigentlich Zebrastreifen?“ Henni biss erneut ein großes Stück von ihrem momentanen Lieblingseis Cuja Mara Split ab und Ulla bekam eine Gänsehaut nur vom Zugucken. Ulla hatte sehr, sehr empfindliche Zähne und Henni anscheinend überhaupt nicht, Nicht einmal das viele Eis, das sie in diesem Sommer vorzugsweise am Stil aber ebenso in Waffeln und riesigen Eisbechern verdrückte, schien ihren Zähnen etwas auszumachen. Ihr Zahnarzt war anscheinend auch mehr als zufrieden.

Hennis neue Postkarte für Juli – Vision

alte gemäuer auf hochglanz renoviert rote fenstergitter vor mordernem weißen fensterglas rote mühsal mit herzblut gemischt alte geschichten kaffeemühlengeruch alt und neu in bestform alt und neu die fabrik, sagen sie immer sie ist ein hingucker geblieben geschichten werden hier geflüstert kaffeemühlen mahlen es passiert viel noch lange kein ende in sicht