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Blog-Adventkalender 2022 – Türchen 1 öffnet sich heute

Foto: Tanja Graumann

Heute startet der diesjährige Blog-Adventkalender 2022 mit dem ersten Türchen.
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Vom ersten bis zum 24. Dezember werden wir gemeinsam an einer Geschichte schreiben. Jeden Tag wächst Zeile für Zeile eine Geschichte heran, die Ideen des gestrigen Tages aufgreift und weiterentwickelt.

Die Geschichte wandert täglich von Blog zu Blog. (Hier findet ihr die Liste (Hier als google-Docs-Datei hinterlegt!) der beteiligten Autor*innen!).

Ich wünsche euch eine schöne Adventzeit mit täglichen, kleinen Geschichtsfortsetzungen.
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Hier geht es zum Türchen 1:

Klara schaute aus dem Fenster ihrer kleinen Wohnung. Am Nachbarhaus leuchtete eine schrill flackernde Lichterkette.
Rot. Blau. Grün. Gelb. Aus. Rot, Blau. Grün, Gelb. Aus.
An der Fensterscheibe waren außen kleine Eisblumen entstanden, die in den Farben der jeweiligen Farben leuchteten. Sie zeichnete alle behutsam mit ihrem Finger nach. Die Kälte ließ sie frösteln. Grün. Sie zog ihre Fleece-Jacke etwas enger um sich. Klara hasste es zu frieren, selbst wenn es für den Moment nur der kleine Finger war.

Gelb. Sie ging in die Küche und …

Morgen geht es hier weiter zum 2. Türchen.

„Wir sind doch nicht da!“

„Wir sind doch nicht da!“, ruft Henni nach draußen, als es wieder an ihrer Haustüre klopft. Der neue Hand-Klopfer macht ein schönes Geräusch, denkt sie noch.

„Aber wir hören dich doch!“, ruft Ulla von draußen.

„Ach du bist es. Für dich sind wir natürlich da!“, lacht Henni und lässt Ulla herein. Es duftet herrlich nach frisch gebackenem Pflaumenkuchen.

„Mmh, riecht das lecker!“, freut sich Henni, die schon den Kaffeetisch für ihre Freundin gedeckt hat.

„Henni, du hast ja sogar neue Gardinen mit unserer Straße drauf. Das sieht ja toll aus!“ Ulla ist begeistert und macht gleich mal die Lichterkette an, die oben an der Gardinenstange befestigt ist.
Draußen wird es dunkel und die kleinen Lichter tanzen auf der Straße auf der Gardine.

„Setz dich doch hierhin, dann kannst du das besser sehen!“ Henni zeigt auf den Stuhl gegenüber.

Ab sofort immer aufgeräumt!

„Wir haben es jetzt immer aufgeräumt!“ Henni freute sich unheimlich über die neue, tolle Folie auf den beiden gläsernen Türen ihres alten Kleiderschranks. Die Glasscheiben der Türen des alten Kleiderschranks, auf den sie zulief, wenn sie die schmale Treppe in ihrem Häuschen hochging, zeigten jetzt das Bild der Straße, dem Südengraben, in der sie wohnte.
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Hennis Blog-Adventkalender 2022 – Manchmal geht es einfach auf die andere Straßenseite

Heute in 24 Tagen ist es wieder so weit, der diesjährige Blog-Adventkalender startet und hoffentlich auch mit dir.

Vom ersten bis zum 24. Dezember werden wir gemeinsam an einer Geschichte schreiben. Jeden Tag wächst Zeile für Zeile eine Geschichte heran, die Ideen des gestrigen Tages aufgreift und weiterentwickelt.

Wie kannst du mitmachen?

– Du hast einen eigenen Blog und magst das gemeinsame Schreiben?!!
– Du trägst dich an einem Tag in diese Liste (Hier als google-Docs-Datei hinterlegt!) ein und stellst die Geschichte an diesem Morgen auf deinem Blog online und verlinkst am Ende auf die nächsten Autor*innen.

Lasst uns gemeinsam durch den Advent schreiben.
Henni und ich freuen uns auf euch.

 

Henni zieht über die Straße

03:44 Uhr. Henni schaut auf die Uhr. Also, zumindest auf die Stelle, an der sie das leuchtende Zifferblatt in der Dunkelheit vermutet. Keine Uhr und keine leuchtenden Zahlen. Henni reibt sich verwundert die Augen. Da, wo sie die Uhr vermutet hätte, steht eine Figur und hält einen Lichtkreis in der Hand.
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#creepypasta in Winterberg

„Du kannst in die 2. Etage des Parkhauses fahren, dann ist es nicht mehr weit zu unserer Ferienwohnung im Ressort“, schrieb mir meine Freundin per whatsapp. Wir trafen uns zu dritt für ein Wochenende zum Schreiben. Zwei Stunden Autofahrt hatte ich hinter mir. Es dämmerte bereits an diesem nasskalten Novembertag und ich freute mich auf eine warme Kürbissuppe.
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Tanja Graumann – die einzig wahre Sauerländer Frohnatur, neben Henni

Henni geht am Samstag um 12:30 Uhr mit Ulla zu ihrer bereits zweiten Vernissasch. Sie kennen die genialen Illustrationen und Karikaturen der Werdohlerin Tanja Graumann.
Natürlich auch deshalb, weil ihre Erfinderin seit vielen Jahren mit Tanja befreundet ist und die beiden schon viele Projekte zusammen gemacht haben.

„Wir mögen ja die beiden Kühe total gerne. Ulla, das sind wir!“, hatte Henni am Donnerstag begeistert erzählt, als sie Tanja beim Aufhänger der Bilder im Schnöggel zuschauen durfte und natürlich ihrer besten Freundin Ulla als Erste davon erzählten wollte. Ulla fand sich als Kuh erst gar nicht so witzig, aber nur, weil sie die beiden Kühe vorher noch nicht gesehen hatte.
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Henni hat jetzt ein eigenes Graffiti

Entwurf: Tanja Graumann

„Wir haben ein eigenes Graffiti. Das allererste Mal in unserem Leben!“, jubelt Henni und kann sich einfach nicht sattsehen an ihrem riesigen Bücher-Regal. Da der coole Fisch, der die Bücher beleuchtet, der die Bücher zeigt und Narnia. Durch die Tür, zack und weg …
Henni steht davor und schaut und schaut und steht und schaut und steht und schaut.
„Wenn du ein richtig gutes Buch aufschlägst und du einfach nicht anders kannst, als weiterlesen und weiterlesen und weiterlesen, dann ist es ein gutes Buch für dich. Wenn es das nicht schafft, ist es noch nicht das Richtige!“ 
Das hatte ihre Mutter früher immer zu Henni gesagt und nie aufgehört daran zu glauben, dass auch Henni das erleben würde.
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