Alle Artikel in: 2024

Zeiten ändern sich – Gelebte Wertschätzung hoffentlich nicht

Die Zeiten ändern sich. Nicht immer auf eine Weise, die die Menschen auch mitnimmt. Meist bleiben sie unbeachtet zurück. Eine sehr weit verbreitete Art, die auch durch nichtssagende Worte und adventliche Deko nicht übersehen werden kann, So verlieren wir den Blick für das Wesentliche, weil jede und jeder nur noch damit beschäftigt ist, nicht zurückgelassen zu werden und mitzukommen … Überall finden wir leere Klugscheißer-Sprüche, die uns egoistisch erklären wollen, wie das geht, verändern. Sie tun das nicht für andere Menschen, sondern nur für sich selbst. Manchmal und das sind sehr seltene Momente, sind es feinfühlige Sätze von Menschen, die wirklich fühlen, wie es geht und die in der Veränderung nicht alles weglassen, was das „Alte“ im Kern ausgemacht hat. Verändern heißt, etwas Neues beginnt. Und im besten Sinne mit dem, was das Leben ausmacht: Gelebte Wertschätzung mit Herz und mit dem Gefühl der Sicherheit in der Veränderung. Das wünsche ich uns allen für die Adventzeit und schon einmal vorab für das neue Jahr.  Ich bin mir sicher, dass ich weiterhin Menschen begegnen werde, die …

Halbzeit im etwas anderen Adventkalender – Wertschätzung hinter Türchen

Lieber Kaspar,                                                                   es kann nur einen geben, passt bei dir nicht so recht, gibt es doch drei deiner Art, auch wenn sie alle anders heißen. Wir haben dich gestern in der Schreibrunde in der Evangelischen Seniorenwohnanlage im Alten Stadtbad so genannt. Eine schöne Idee fand ich, fielen doch Baltasar und Melchior gleich durch und raus. Du bist ein echter Kaspar, der Älteste. Dein strubbeliger, weißer Bart dokumentiert das. Du leuchtest von innen heraus. Das, was wenige Menschen in dieser Zeit von sich behaupten können. Die, die es behaupten, sind mir eher zu grell und laut.

Henni beantwortet (Weihnachts-)Briefe – Neuer roter Briefkasten steht im Schnöggel

Fotos: Julia Jünger Henni, die in der Iserlohner Südstadt lebt, hat sich für diese Adventzeit etwas Neues ausgedacht. Sie hat einen roten Briefkasten im Eingangsbereich vom Schnöggel aufgestellt. Dort können von Jung und Alte Briefe eingeworfen werden, die von Henni beantwortet werden. Unterstützt wird Henni von den Autor*innen des Iserlohner Schreibcafés. Also, nicht den Absender und die Adresse vergessen, damit die Antworten auch ankommen. Natürlich ist Henni auch per Mail zu erreichen: briefe@henniswortwelt.de. Henni-Express-Mail!

Der etwas andere Adventkalender – Wertschätzung in Türchen

In diesem Jahr gibt es das erste Mal seit Jahren keinen Geschichten-Adventkalender. In diesem Jahr ist vieles anders. In diesem Jahr gibt es weniger Zeitfenster fürs Schreiben. In diesem Jahr vermisse ich an vielen Stellen Wertschätzung. In diesem Jahr schaue ich genauer hin. In diesem Jahr schreibe ich jeden Tag einen Brief/eine Postkarte an Menschen, für die ich nicht mehr so viel Zeit habe oder, die auf ihre Art besonders für mich da gewesen sind. In diesem Jahr schmücke ich meinen Tannenbaum mit Wertschätzung.

Silent reading – „werie seilent riding“ heute

„Na, das war heute aber werie seilenr riding!“, erklärte mir Henni beim Rausgehen. Sie hatte mit Duolingo angefangen Englisch zu lernen, weil ihre Eule Ella die etwas hektische grüne Eule so cool fand und konnte ein paar neue Vokabeln, die ich nicht immer sofort als Englisch erkannte. „Nun ja!“, erwiderte ich, „Du warst die letzten drei Stunden wohl eher weder silent noch very silent.“ „Wie meinst du das?“, fragte Henni und mir wurde wieder einmal klar, dass auch ich als ihre Erfinderin noch immer von ihr überrascht wurde. „Nun ja, deine Selbstgespräche waren nicht zu überhören, vor allen Dingen nicht, als du dich bei der Wahl des Belages für die Quarkbrötchen nicht entscheiden konntest.“

2024 hat es angefangen, Enten als Glücksbringer in die Welt zu verschenken

Vor einem Jahr habe ich angefangen, die Enten als Glückbringer in die Welt zu verteilen oder zu verschenken!  Die Idee gab es schon, wenn auch anders gelagert. Enten wurden in Wohnungen versteckt, wenn seine Eigentümer*innen im Urlaub waren oder auch mal ein ganzes Rathaus Entenbesetzt. Meine Idee war etwas anders. Sie entsprach und entspricht bis heute meiner Vorstellung von Wertschätzung für den Moment und weit darüber hinaus …