Für C.
Bild: Quint Buchholz Kein Wort zu viel. Kein Wort zu wenig. Sie klingen nach in mir, deine Worte, geschrieben. Du, eine so starke POETIN! Du wirst fehlen!
Bild: Quint Buchholz Kein Wort zu viel. Kein Wort zu wenig. Sie klingen nach in mir, deine Worte, geschrieben. Du, eine so starke POETIN! Du wirst fehlen!
Oje! Oje! Oje!!“ Ulla hörte Hennis lautstarkes „Oje“ schon von unten von der Haustür bis zu ihrer geöffneten Wohnungstür in den 2. Stock. Sie grinste. Na, was war denn heute mal wieder los. „Ulla, meine absoluten Lieblingsschuhe sind nicht mehr zu reparieren!“ Henni kam mit einem Beutel herein, aus dem ihre Schuhe kullerten, als sie den auf den Boden stellte.
„Wieso ist es nur so schwer, die Dinge loszulassen, die uns zur Gewohnheit geworden sind?“, fragt Henni nachdenklich. Ulla schaut sie an und spürt dem Klang der Frage nach, die keine einfache Kaffee-und-Kuchen-Frage ist und bei Kaffee und Kuchen beantwortet werden kann. Ulla trinkt einen großen Schluck Kaffee und kaut an einem ebenso großen Stück Kuchen, bevor sie zu antworten versucht.
Ich wusste schon 2015, warum ich diesen Buchtitel gewählt habe, denn ich glaube zutiefst an die Kraft der gesprochenen, (vor)gelesenen und geschriebenen Worte! Eins ist klar. Worte halten (uns). Sie können den Tod eines geliebten Menschen nicht rückgängig machen, aber sie können in diesem EINEN Moment Halt gesprochen geben. Sie können zugewandt, einfühlsam sein und die Menschen direkt ansprechen. Sie können die Hilflosigkeit und Angst und Unsicherheit ausdrücken.