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Henni und das kleine Stinktier von einem Immunsystem

„Wie kommst du denn hierher?“, fragt Henni und niest. Einmal. Zweimal. Dreimal.
„Na, jetzt übertreibst du aber wieder einmal maßlos!“, mault das Stinktier, das eigentlich ihr Immunsystem ist und schaut Henni wütend an. Sein Hinterteil dreht sich gefährlich nah zu Henni hin.
„Ups, o.k., ok., wir entschuldigen uns ja schon, aber manchmal vergessen wir einfach, dass wir ja gar nicht allergisch gegen dich sind.“ Henni lacht und hebt beschwichtigend die Arme.
„Na, gegen mich ja wohl mal gar nicht. Ich beschütze dich schließlich!“ Das sagt es mit einem großen roten Stolz in der Stimme, das Henni gefällt, weil es ihr ein gutes Gefühl gab, dass es so gut auf sie achtgibt.

„Ich habe ja kapiert, dass wir ein bisschen weniger aufpassen müssen, weil unser Freund, der Kopf so viele Querverbindungen herstellt, die echt too much sind, oder?!“ Henni steht vor dem Schaufenster von Hussel.
„Was tun wir hier?“, fragt das Stinktier.
„Wir suchen uns die Trüffel aus, die wir sonst nicht essen können. Also, wir glauben, dass wir sie nicht essen können! Walnuss, Mandel und Soja für später!“ Henni strahlt bei jedem Trüffel, der in ihre Tüte gelangt. „Das reicht für heute, oder?“, fragt Henni und sowohl das Stinktier als auch die Verkäuferin nicken.
„Und morgen gehen wir in ein chinesisches Restaurant!“ Henni bezahlt, steckt die Trüffeltüte ein und setzt sich dann mit dem Stinktier auf die nächste Bank in die Sonne.
„Mmh, lecker, oder?“, fragt Henni und nimmt sich den zweiten Trüffel.
„Ja, sie schmecken super!“, schmatzt das Stinktier und strahlt mit der Sonne und Henni um die Wette.

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