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Zwischentürchen

Henni saß am Ende der Zeile und ließ ihre Gummistiefel auf die nächste Zeile baumeln. Das Türchen dorthin war noch zu und sie durfte nicht einfach so hindurch, wusste auch gar nicht, was passieren würde, wenn sie trotzdem durch diese noch verschlossene Tür gelangen könnte. Vielleicht würde dann auf der anderen Seite alles durcheinander geraten. Das Schweinchen saß neben ihr und wartete auch. Es war ganz ruhig geworden und schaute Henni nur ab und zu mal an.

Es musste eine Menge los sein, in der Welt außerhalb der Zeilen, denn es war mächtig laut geworden, die Geräusche der Menschem hatten seit gestern enorm zugenommen, wie sonst nur kurz vor Weihnachten. Ihr war das schon ein wenig unheimlich, dem Schweinchen auch.

„Wir sind voll gespannt, wie es mit uns weitergeht!“, sagte Henni und schaute zu Schweinchen.

Schweinchen schwieg. Henni auch.

„Ob du wohl bei uns bleibst?*, fragte sie leise.

Schweinchen rückt ein wenig näher.

„Da, siehst du, die ersten Wörter schimmern durch die Türritze?“. Henni schaute aufgeregt zur Tür. Es dauerte nicht mehr lange, dachte sie.

Bald, ganz bald …

 

 

 

 

2 Kommentare

  1. Annemarie+Winckler sagt

    oh wie schön, das ist ja wie ‚Warten auf das Christkind‘. Danke liebe Sabine für dieses Zwischentürchen, dass die Phantasiesynapsen so wunderbar durch den kleinen Ritz zum Leuchten bringt.
    Liebe Grüße
    Anne

    • Sabine sagt

      Liebe Anne,
      ja, das hat Spaß gemacht und habe ich beim Friseur geschrieben, daher musste ich gerade noch einmal die Fehler korrigieren! Der Pony war zu lang, hihi, jetzt nicht mehr, jetzt sehe ich wieder alles! 🙂
      Liebe Grüße,
      Sabine

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