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Wenn Wörter (uns) halten

Ich wusste schon 2015, warum ich diesen Buchtitel gewählt habe, denn ich glaube zutiefst an die Kraft der gesprochenen, (vor)gelesenen und geschriebenen Worte!

Eins ist klar. Worte halten (uns). Sie können den Tod eines geliebten Menschen nicht rückgängig machen, aber sie können in diesem EINEN Moment Halt gesprochen geben. Sie können zugewandt, einfühlsam sein und die Menschen direkt ansprechen. Sie können die Hilflosigkeit und Angst und Unsicherheit ausdrücken.
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Die Vison oder die Autorin hinter der Henni-Figur

Foto: Ina Hornemann

Ein Text von 2021. Heute auf den Tag genau vor genau zwei Jahren geschrieben, stimmt er immer noch genau so!
Nur das Foto ist neu!

Sie schaut aus dem Fenster. Der Blick, der ein anderer geworden ist, gibt ihr heute auch keine Antwort. Hier ist sie zwischen zwei größeren Häusern geschützt. Kein Flachdach. Keine Fußballspielenden Tauben mehr, dafür vier Zwerge an der Mauer gegenüber.
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Dich nicht zu mögen, war gar nicht möglich.

Dich nicht zu mögen, war gar nicht möglich.
Du hast eine Freude ausgestrahlt, die suchte seinesgleichen. Wie stolz hast du mir erzählt, dass du jetzt auch Koch werden willst. Das war klar für mich, weil ich dich da gesehen habe.

Dich nicht zu mögen, war gar nicht möglich.
Ich sehe dich noch im Gastgarten vom Schnöggel vor mir stehen und mir das erzählen. Du hast die Kräuter gegossen. Du gehörtest nicht nur für mich einfach mit dazu.

Dich nicht zu mögen, war gar nicht möglich.

Montagsschreiben ist wie Vanilleeis im Espresso

„Ulla, wir haben ein neues Getränk für uns gefunden!“ Henni kam die Treppe heraufgerannt. Sie trug eine Kühl-Tüte, aus der sie in Packung Vanilleeis herausholte. An diesem Wochenende war es einfach unerträglich heiß und Henni hatte sich einfach ins etwas kühlere Treppenhaus gesetzt oder wie heute Ulla besucht, die einen kleinen Balkon hatte, auf dem noch ein wenig Wind ging.
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Weltbilder

manche
bilder sind so eng
dassdieMenschen
sichdarinnichtmehr
bewegenkönnen

zu wenig Raum
für anders sein
zu wenig
gesehen werden
zu viel
das ist so
zu viel
igno- und arroganz

manche
bilder sind so eng
dassdieMenschen
sichdarinnichtmehr
bewegenkönnen
und aus dem rahmen
im kopf heraus
fallen

F R E I

Hennis Klön- und Lesebank wandert durch das Quartier

Hallo, nimm bitte Platz!

Ich bin eine Klön- und LeseBank!

Ich bin schon etwas in die Jahre gekommen, deshalb geht bitte pfleglich mit mir um!

Ich habe die letzten Tage eine Frischkur von Henni und eine Schmink-Kur von Andrea bekommen und glänze jetzt wieder wie neu in die Kamera.

Ich stehe jetzt hier und bin sehr gespannt, wer sich so zu mir setzt, sich ausruht, liest oder sich unterhält und welche Geschichten ich dann hören darf.

Ich werde in diesem noch weitere Orte besuchen können. Du kannst mich auch gerne einladen, wenn du eine gute Idee für mich hast.

Bis bald,
eure Klön- und Lesebank

Hier findet ihr die kleine Geschichte mit Fotos, wie alles anfing.

Henni und die Rose

„Unsere Rose, unsere Rose!“, ruft Henni entsetzt. Der schmale Stamm der Rose vor ihrem Haus ist abgeknickt und die Rose biegt sich ihr entgegen. „Als ob du durch die Eingangstür zu uns hereinschauen möchtest“, dachte Henni laut.

Am Abend zuvor hatte es Gewitter mit Starkregen gegeben. Das hatte Henni Angst gemacht und sie war nicht aus dem Haus gegangen, nicht einmal mit ihrem neuen Regenschirm.
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