Neueste Artikel

Henni und das leuchtende Osterei am Horizont

– – – – – – – FÜR ALLE, die wie ich geglaubt haben, sie könnten nicht malen !!! – – – – – – –

Hier auch die Audio-Datei:

 

„Wir haben das doch schon gestern alles gesehen, oder?“ Henni seufzte in das Instant-Kaffeepulver-Glas. Jeden Morgen derselbe Blick aus dem Küchenfenster: Dächer, Dächer und Dächer, ach, ja, da waren ja auch noch Dächer. Und am Horizont, ein Dach nach dem anderen Dach.
Henni verschloss das Glas mit dem Kaffeepulver, schüttete das heiße Wasser aus dem Wasserkocher in die vorbereitete Tasse, in der sie das Kaffeepulver langsam verrührte. Heute gab es die Feiertagstasse, die weiße, hohe Tasse, ohne alles. Die sah immer so fein aus, fand Henni, deshalb holte sie die nur sonntags oder an Feiertagen aus dem Küchenschrank.
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Blogparade: Osterei-Elfchen mit O + Ei

Foto: Kathrin Kraft, Müder Hase (Inkognito)

Meine kreative Mitstudentin Ulrike hat ganz spontan zu einer neuen Blogparade eingeladen.
Die Aufgabe lautet: Schreibe ein Elfchen rund um das Osterei mit contrainte, also mit einer selbst auferlegten sprachlichen Beschränkung: Ihr dürft nur Wörter mit den Vokalen “o”, “e” und “i” verwenden, d.h. “a” und “u” sind TABU.

Sie freut sich auf zahlreiche Beiträge von euch! Die Blogparade läuft bis Ostermontag. Wer keinen eigenen Blog hat, der kann seine Kreationen gerne als Kommentar auf ihrer Seite posten.

Meine Idee zum Elfchen leite ich aus dem Foto von Kathrin Kraft ab.

Ple_se help me!

Osterh_se
versteckt sich
will nicht hin__s
in die weite C-Welt
Weihn_chten

Nikol__s
soll`s richten
rote Mütze Wollsch_l
Kerzen Lichterketten L_mett_ Geschenke
Verschenkt!

Blogparade: eindeutig-uneindeutig

Und schon wieder eine Blogparade: eindeutig – uneindeutig.  Dieses Mal kommt sie von meinem lieben Studienkollegen Urs, der den Ausfall des Segeberger Kreises mit dieser tollen Idee kompensiert.

Lest hier selbst, wie Urs die Aufgabe stellt und beschrieben hat:

„Leider musste die Jahrestagung des Segeberger Kreis – Gesellschaft für Kreatives Schreiben zum Thema „Haltungen schreibend erfahren“ abgesagt werden.
Ich durfte für die Tagung einen Schreibgruppenvorschlag vorbereiten und nahm mir das Thema „eindeutig-uneindeutig: Ambivalenz schreiben“ vor. (Siehe Segeberger Briefe No.100)
Aus aktuellem Anlass empfinden wir wohl alle gerade höchst ambivalente Gefühle und unsere Haltung ist wahrscheinlich ziemlich eindeutig-uneindeutig. […]
Die Parade endet am 31.3.
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Blogparade: Lernwelten 2032

Eine neue Blogparade. Ulrike und Dorit haben zur Blogparade eingeladen! Ausgangspunkt ist ihre Geschichte Lernwelten 2030, die die Zukunft des Lernens und Lebens mit Künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt stellt.

Diese Einladung habe ich genutzt und eine ganz kleine Szene aus dem Jahr 2032 aufgeschrieben, wie ich sie heute schon vor mir sehen kann.

Kapitel Null: Infizieren ist das neue Assimilieren

Das Raumschiff war gerade unter Warp gegangen und die neue Erde lag längst viele Galaxien hinter ihnen.

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Der Iserlohner Südengraben oder wenn ein Buddha die Faxen dicke hat …

Bilder: Tanja Graumann

Er hat sich die Sache wirklich lange und geduldig angeschaut. Das muss er, er ist schließlich Buddha, sein Image und seine Glaubwürdigkeit hängen davon ab.

OM !!!

Der enge und schmale Südengraben wird neuerdings als Durchgangstraße benutzt. Die Zahl und vor allen Dingen die Geschwindigkeit der Autos nehmen konsequent zu. Die Gewohnheit diesen Weg zu wählen, führt dazu.

OM !!!
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Der geschenkte Tag oder Henni und die Schlagsahne

Henni saß einen Tag später auf der Bank an der Düne am Rand des Radwegs. Sie hatte sich im Inselmarkt ein „Yes-Torty“ gekauft, eine kleine rote Kerze hineingesteckt und diese angezündet.

„Herzlichen Glückwunsch Henni!“, sagte Henni. „Wir dürfen uns etwas wünschen! Die nächsten vier Jahre sind um. Wir haben endlich wieder Geburtstag!“ Sie schloss die Augen und blies die Kerze aus.
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Sch(n)ipseljagd – Einladung zur Blogparade

Meine liebe Studienkollegin Mo hat zu einer neuen Blogparade *Sch(n)ipseljagd* eingeladen.
Lasst die Worte Ihrer tollen Collage auf Euch wirken. Was spricht Euch an?
Lasst Euch zu einem beliebigen Text, egal ob Gedicht, Kurzgeschichte, künstlerisches Manifest etc. oder – wie Mo – zu einer Collage, einer Illustration, einer Photoreihe (oder gar einem kleinen Photoroman? 😉 )… inspirieren und fasst Euer Kunststück dann am Ende noch mit einem Haiku oder Elfchen zusammen.
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Henni und Valentin

„Haben Sie Valentin gesehen?“, fragte Henni in den kleinen Blumenladen hinein. Die Tür stand kurz vor Ladenschluss am Freitag noch ein kleines Stück auf. Die Blumen waren schon fast vollständig weg- und vermutlich ins Kühlhaus geräumt.

„Wen meinen Sie?“, fragte eine Stimme von hinten. Eine junge Frau mit hellblonden Haaren und einer neonblauen Strähne wischte sich die Finger an ihrer grünen Schürze ab und kam nach vorne in den Laden. „Wir schließen gleich!“, sagte sie noch.
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Henni auf der Insel

„Wir sehen gut aus mit ihnen, oder?“, stellte Henni fest und sah an sich hinunter. Ihre Füße steckten in knallroten Gummistiefeln mit weißen Punkten. Die Flut schwappte mit den kleinen Wellen, die an Land gespült wurden, jedes Mal über die weißen Punkte in rot hinweg und sie versank immer ein bisschen mehr im nassen Sand.

Sie trug ihren knallgelben Ostfriesennerz, hatte die Kapuze auf und schaute wieder nach vorne in den Nebel.
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