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Blogparade „It was a dark and stormy night.”

Meine Autorenkollegin Ulrika Arabella hat zu einer Blogparade aufgerufen, der ich nur allzu gerne folge. Es geht um Snoopys Leidenschaft zu schreiben und seine verzweifelten Versuche, aus dem Satz „It was a dark and stormy night” eine Geschichte zu entwickeln. Wer kennt das nicht?  Da gibt es diesen ersten Satz, von dem man/frau überzeugt ist, und es will und will sich einfach kein weiterer Text dazu gesellen.
Ich mag Snoopy und ich mag dunkle und stürmische Nächte. Also, gleich zwei Gründe selbst daran teilzunehmen!
Macht es Ulrike, Hedda und mir einfach nach.
„It was a dark and stormy night.“
Diese Nacht würde die Entscheidung bringen.
Sie las noch einmal das Schreiben,
das heute mit der Post gekommen war.

„It was a dark and stormy night.“
Sie legte ihren Snoopy-Schlüsselanhänger an die Seite.
Bleiben oder gehen?
Gehen oder bleiben?

„It was a dark and stormy night.“
Sie stand auf und schaute auf das Wasser.
Der Mond spiegelte sich auf der Oberfläche
und schrieb eine schimmernde Antwort
zwischen die vorbeiziehenden Wolken.

„It was a dark and stormy night.“
Sie lachte, zerknüllte das Schreiben,
setzte ihre Kapuze auf, nahm ihren Rucksack
und stieg in ihren Bulli.

9 Kommentare

  1. Liebe Sabine,

    wofür diese stürmischen und dunklen Nächte nicht gut sind? Besonders an deinem Text gefällt mir die Spannung zwischen dem eher schaurigen englischen Anfangssatz und dem befreienden Lachen in deinem letzten Abschnitt, das ich förmlich vor meinen Augen sah.

    Vielen Dank für den Ausflug in eine geheimnisvolle Nacht!

    Liebe Grüße

    Hedda

    • Sabine sagt

      Liebe Hedda,
      ja, diese dunklen und stürmischen Nächte haben eine gewisse Magie und birgen unglaubliche Geheimnisse, die wir gemeinsam und schreibend erkunden werden …
      Ich mag solche nächtlichen Ausflüge!
      Danke für deine Begleitung,
      viele Grüße,
      Sabine

  2. Ulrike sagt

    Liebe Sabine,
    mir gefällt deine poetische Interpretation sehr! Die Nacht verbirgt auch ein Geheimnis vor mir – nämlich, was in dem Brief steht. Aber die Düsternis im Innern der Heldin löst sich auf und sie kann sich zu einem Aufbruch entscheiden, der mir wie eine Befreiung vorkommt.
    Vielen Dank für diesen stimmungsvollen Text.

    Herzliche Grüße
    Ulrike

    • Sabine sagt

      Liebe Ulrike,
      danke dir, freut mich!
      Ja, die Nacht verbirgt auch das Geheimnis vor uns … Das war Absicht und ich weiß noch gar nicht, ob ich überhaupt wissen will, in dem Brief steht …
      Liebe Grüße,
      Sabine

  3. Annemarie+Winckler sagt

    Liebe Sabine,
    Was mag in dem Brief stehen und was hat der Mond aufs Wasser zwischen die Wolken geschrieben? Dieses Bild zieht mich an und ich meine den Mond im See zu sehen. Ich überlege, was die Frau zum Lachen und zu ihrem unbeschwerten Aufbruch bringt. Diese Geschichte könnte man auch noch weiterschreiben.
    Liebe Grüße
    Anne

  4. Dorit sagt

    Liebe Sabine,
    dein Text gefällt mir sehr gut! Du hast eine stimmungsvolle Situation eingefangen, die sich zu einem Entscheidungsmoment aufbaut. Ja, ich rätsele auch, was in dem Brief stehen könnte. Und dieser Aufbruch ließe sich wirklich gut weiterschreiben.
    Viele Grüße
    Dorit

    • Sabine sagt

      Liebe Dorit,
      ja, das habe ich mir unter Schreibimpulse abgespeichert,w eil es zu viele eigenen Fragen und Antworten führt,
      liebe Grüße,
      Sabine

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